Trading · Lektion 6 von 8
Rebalancing mit Regeln
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Rebalancing mit Regeln
Marktbewegungen verändern Gewichte. Rebalancing führt die Verteilung nach einer vorab gewählten Regel zurück, ohne künftige Gewinner kennen zu müssen.
Kalender oder Band
Kalenderbasiert wird zu festen Terminen geprüft. Bandbasiert wird erst gehandelt, wenn ein Gewicht eine Toleranzgrenze verlässt. Eine Kombination kann unnötige Transaktionen begrenzen.
Neue Einzahlungen und Ausschüttungen können zuerst zum Ausgleich genutzt werden. Dadurch lassen sich Verkäufe, Kosten und mögliche Steuerfolgen reduzieren.
Keine Renditegarantie
Rebalancing verkauft relativ gewachsene und kauft relativ gesunkene Segmente. In anhaltenden Trends kann das hinter einer nicht angepassten Strategie zurückbleiben. Sein Zweck ist Risikokontrolle, nicht sichere Mehrrendite.
Ändert sich das Ziel oder Produkt grundlegend, ist es keine bloße Rücksetzung; dann wird die Allokation selbst neu begründet.
- Toleranzbänder definieren
- Zuflüsse zuerst nutzen
- Risikozweck von Renditeversprechen trennen
Rebalancing folgt einer Risikoregel, nicht einer Marktvorhersage. Handle nur, wenn Termin, Band oder eine echte Strategieänderung es begründet.
📝 Aufgaben
Praxisaufgabe
- Wähle Zielgewichte und Toleranzbänder.
- Berechne Gewichte nach einer Marktbewegung.
- Plane Ausgleich mit einer neuen Einzahlung.
- Schätze Transaktionskosten.
- Unterscheide Rebalancing und Strategieänderung.
Abschluss: Notiere eine Erkenntnis, eine offene Frage und die Bedingung, unter der du deine vorläufige Einschätzung ändern würdest.
❓ Quiz · 4 Fragen
Mehrere Antworten können richtig sein. Für den Kursabschluss brauchst du insgesamt mindestens 80 %.
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