Trading · Lektion 6 von 8
Charts, Trends und Indikatoren
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Charts, Trends und Indikatoren
Charts ordnen Preis- und Umsatzdaten über Zeit. Sie beschreiben Marktverhalten, beweisen aber keine Ursache und liefern keine sichere Zukunft.
Chartgrundlagen
Zeitraum, Skalierung, Handelsvolumen, Kursart und Datenbereinigung beeinflussen das Bild. Eine logarithmische Skala stellt gleiche Prozentbewegungen vergleichbarer dar als eine lineare Skala über große Wertbereiche.
Unterstützung und Widerstand sind beobachtete Preiszonen, keine Naturgesetze. Trends hängen von gewähltem Zeitfenster und Definition ab.
Gleitende Durchschnitte und Oszillatoren
Ein gleitender Durchschnitt glättet vergangene Preise und reagiert verzögert. RSI oder ähnliche Oszillatoren verdichten historische Preisbewegungen; „überkauft“ bedeutet nicht, dass ein Kurs sofort fallen muss.
Indikatoren, die aus denselben Preisdaten berechnet werden, sind nicht unabhängig. Mehr Linien können Scheingenauigkeit erzeugen.
- Skalierung angeben
- Indikatorformel verstehen
- Beschreibung nicht mit Ursache verwechseln
Charts verdichten vergangenes Verhalten. Nutze klare Definitionen und behandle jedes Signal als fehlbare Beobachtung.
📝 Aufgaben
Praxisaufgabe
- Zeichne dieselben Daten linear und logarithmisch.
- Berechne einen einfachen Dreitagesdurchschnitt.
- Vergleiche Trenddefinitionen auf zwei Zeitfenstern.
- Erkläre ein Fehlsignal.
- Formuliere eine Chartbeobachtung ohne Prognosegewissheit.
Abschluss: Notiere eine Erkenntnis, eine offene Frage und die Bedingung, unter der du deine vorläufige Einschätzung ändern würdest.
❓ Quiz · 4 Fragen
Mehrere Antworten können richtig sein. Für den Kursabschluss brauchst du insgesamt mindestens 80 %.
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