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Wie sicher ist die Redweb Wallet?

Eine verständliche Erklärung für Einsteiger: Wie schützt redweb deine Wallet, deine 12/24 Wörter, deine Private Keys und dein RedDrive-Backup?

Wie sicher ist die Redweb Wallet?
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Wie sicher ist die Redweb Wallet?

Du musst kein Blockchain-, Bitcoin- oder IT-Experte sein, um zu verstehen, wie deine Wallet geschützt wird.

Auf dieser Seite erklären wir in einfacher Sprache, was mit deinen 12 oder 24 Sicherheitswörtern passiert, was RedDrive speichert, was Redweb sehen kann – und was selbst ein Angreifer mit gestohlenen Serverdaten noch benötigen würde, um deine Wallet zu übernehmen.

Kurz gesagt: Die Redweb Wallet wurde so entwickelt, dass die entscheidenden Schlüssel deiner Wallet auf deinem Gerät verarbeitet werden. Redweb speichert nicht einfach deine 12/24 Wörter oder deine Private Keys auf dem Server.

1. Was ist überhaupt eine Wallet?

Eine Krypto-Wallet ist nicht wirklich eine digitale Geldbörse, in der deine Coins wie Geldscheine herumliegen.

Deine Bitcoin, Solana oder andere Blockchain-Werte befinden sich auf der jeweiligen Blockchain.

Deine Wallet besitzt stattdessen die geheimen Schlüssel, mit denen du beweisen kannst:

„Diese Coins gehören mir und ich darf darüber verfügen.“

Wer diese geheimen Schlüssel kontrolliert, kontrolliert die Wallet. Deshalb ist der Schutz dieser Schlüssel der wichtigste Teil einer Wallet.

2. Was sind die 12 oder 24 Wörter?

Beim Erstellen oder Wiederherstellen einer Wallet begegnen dir häufig 12 oder 24 Wörter.

Diese Wörter nennt man unter anderem:

  • Recovery Phrase
  • Seed Phrase
  • Mnemonic
  • Wiederherstellungswörter

Sie sind extrem wichtig.

Wer deine vollständigen 12 oder 24 Wörter kennt, kann deine Wallet übernehmen.

Deshalb solltest du diese Wörter niemals per E-Mail verschicken, niemals in einem Chat senden und niemals einer Person mitteilen, die behauptet, sie für Support, Wartung oder eine Auszahlung zu benötigen.

Ein seriöser Redweb-Support muss deine vollständige Seed Phrase niemals von dir verlangen.

3. Wo entstehen diese Wörter?

Bei der Redweb Wallet werden neue Recovery-Wörter direkt im Browser auf deinem Gerät erzeugt.

Dafür wird eine kryptographisch sichere Zufallsquelle des Browsers verwendet.

Das ist wichtig, denn sichere Wallet-Wörter dürfen nicht aus leicht vorhersehbaren Informationen wie deinem Namen, deiner E-Mail-Adresse, einer User-ID oder der aktuellen Uhrzeit berechnet werden.

Dein Gerät

sichere Zufallsdaten

24 Wörter

Wallet-Schlüssel
Wichtig: Die Erstellung der Recovery Phrase findet nach dem geprüften Wallet-Code auf deinem Gerät statt – nicht in einer Redweb-Datenbank.

4. Bekommt der Redweb-Server meine 12 oder 24 Wörter?

Nach dem durchgeführten Security-Audit: Nein.

Im geprüften Datenfluss werden die Recovery-Wörter nicht als Klartext an den Redweb-Server übertragen.

Sie werden auch nicht einfach in einer normalen Datenbankspalte gespeichert.

Das bedeutet:

  • Die Redweb-Datenbank besitzt nicht einfach deine 24 Wörter.
  • RedDrive besitzt nicht einfach deine 24 Wörter.
  • Ein normaler Administrator kann sie nicht über ein Admin-Menü ansehen.
  • Deine Private Keys werden nicht zur Signierung an den Server geschickt.

5. Was bedeutet „Non-Custodial“?

„Custodial“ bedeutet vereinfacht:

Ein Unternehmen besitzt oder kontrolliert die Schlüssel für dich.

Das ist beispielsweise bei vielen zentralen Kryptobörsen der Fall. Du besitzt dort ein Benutzerkonto, aber die Plattform kontrolliert technisch die eigentlichen Wallet-Schlüssel.

„Non-Custodial“ bedeutet dagegen:

Das entscheidende Geheimnis für die Wallet bleibt beim Benutzer.

Bei der Redweb Wallet werden die Wallet-Schlüssel lokal erzeugt und verwendet. Die Wallet wurde so aufgebaut, dass gespeicherte Redweb-Serverdaten allein nicht ausreichen sollen, um deine Wallet zu rekonstruieren.

6. Was passiert beim RedDrive-Backup?

Das ist einer der wichtigsten Punkte der gesamten Sicherheitsarchitektur.

Man könnte denken:

„Wenn meine Wallet in RedDrive gesichert wird, liegen dort dann nicht meine 24 Wörter?“

Nein – nicht als normal lesbarer Klartext.

Bevor das Wallet-Backup zu RedDrive geschickt wird, wird der sicherheitskritische Inhalt bereits auf deinem Gerät verschlüsselt.

Deine Recovery Phrase

Verschlüsselung auf deinem Gerät

verschlüsselter Wallet-Tresor

Upload zu RedDrive

Man kann sich das wie einen Tresor vorstellen.

RedDrive bekommt nicht den geöffneten Tresor samt Inhalt, sondern einen bereits verschlossenen Tresor.

Zusätzlich schützt Redweb diesen verschlüsselten Datensatz auf der Serverseite noch mit einer weiteren Verschlüsselungsschicht.

Das Entscheidende: Die serverseitige Verschlüsselung ist nicht der einzige Schutz. Selbst wenn die äußere Redweb-Schicht geöffnet wird, bleibt der eigentliche Wallet-Inhalt weiterhin durch die clientseitige Verschlüsselung geschützt.

7. Kann Redweb das RedDrive-Backup selbst öffnen?

Hier muss man zwischen zwei Verschlüsselungsschichten unterscheiden.

Äußere Redweb-Schicht

Diese Schicht schützt die gespeicherte Datei innerhalb der Redweb-Infrastruktur.

Redweb besitzt technisch den Schlüssel für diese äußere Schicht.

Innere Wallet-Schicht

Innerhalb dieser äußeren Datei befindet sich aber weiterhin der bereits auf deinem Gerät verschlüsselte Wallet-Tresor.

Für dessen Entschlüsselung benötigt man dein eigenes Wallet-Geheimnis, zum Beispiel dein Wallet-Passwort oder die entsprechende Passkey-Freigabe.

REDDRIVE-DATEI

äußere Redweb-Verschlüsselung

verschlüsselter Wallet-Tresor

dein Wallet-Passwort / Passkey

Recovery Phrase

Deshalb reicht der Redweb-Server-Schlüssel allein nicht aus, um unmittelbar deine Recovery Phrase zu erhalten.

8. Was passiert, wenn RedDrive gehackt wird?

Nehmen wir ein extremes Beispiel:

Ein Angreifer schafft es, sämtliche gespeicherten RedDrive-Wallet-Dateien zu kopieren.

Das bedeutet nach dem geprüften System noch nicht automatisch, dass der Angreifer deine Wallet besitzt.

Er erhält zunächst verschlüsselte Daten.

Die Recovery Phrase befindet sich darin nicht offen lesbar.

9. Was passiert, wenn die Redweb-Datenbank gehackt wird?

Auch ein Datenbank-Leak allein reicht nach der geprüften Architektur nicht aus, um die Wallet wiederherzustellen.

Die Datenbank enthält unter anderem Zuordnungen und technische Metadaten – aber nicht einfach deine Mnemonic oder deinen Private Key.

Datenbank allein = keine direkte Wallet-Übernahme.

10. Und wenn ein Hacker wirklich ALLES vom Server stiehlt?

Das Security-Audit hat ausdrücklich auch dieses Szenario untersucht.

Nehmen wir an, ein Angreifer besitzt:

  • die Redweb-Datenbank,
  • die RedDrive-Wallet-Dateien,
  • Server-Konfigurationen,
  • den Schlüssel der äußeren Server-Verschlüsselung.

Damit kann ein Angreifer die äußere Redweb-Schicht öffnen.

Er landet aber anschließend wieder vor dem verschlüsselten Wallet-Tresor.

Datenbank gestohlen ✓
RedDrive gestohlen ✓
Server-Schlüssel gestohlen ✓

Innerer Wallet-Tresor

WALLET-PASSWORT / PASSKEY FEHLT ✗
Nach dem Audit reicht ein vollständiger passiver Server-Abzug ohne das zusätzliche Geheimnis des Benutzers nicht unmittelbar zur Rekonstruktion der Wallet aus.

11. Was müsste ein Angreifer tatsächlich besitzen?

Vereinfacht sieht es folgendermaßen aus:

Was wurde gestohlen? Wallet direkt übernehmbar?
Nur Redweb-Datenbank Nein
Nur RedDrive-Daten Nein
Datenbank + RedDrive Nein
Datenbank + RedDrive + Server-Schlüssel Nicht unmittelbar. Der innere Wallet-Schutz bleibt bestehen.
Verschlüsseltes Wallet-Backup + richtiges Wallet-Passwort Ja
Die vollständige 12/24-Wörter-Recovery-Phrase Ja
Eine bereits entsperrte und vollständig kontrollierte Browser-Sitzung Transaktionen können unter Umständen ausgeführt werden.

12. Warum ist dein Wallet-Passwort so wichtig?

Ein verschlüsselter Tresor ist nur so sicher wie der Schlüssel, mit dem er geschützt wird.

Die Redweb Wallet verwendet derzeit eine starke, absichtlich rechenaufwendige Passwortableitung mit vielen Berechnungsschritten, bevor daraus der eigentliche Verschlüsselungsschlüssel entsteht.

Das erschwert das automatische Ausprobieren von Passwörtern erheblich.

Trotzdem gilt:

Ein technisch stark verschlüsseltes Backup kann durch ein schwaches Passwort deutlich weniger sicher werden.

Beispiel:

Ein Passwort wie „passwort1234“ ist trotz ausreichender Zeichenlänge keine gute Idee.

Besser ist eine lange, einzigartige Passphrase, die du nirgendwo sonst benutzt.

13. Ist das Redweb-Passwort gleichzeitig mein Wallet-Passwort?

Nein.

Das normale Passwort für deinen Redweb-Account und das Verschlüsselungsgeheimnis deiner Wallet sind technisch voneinander getrennt.

Das ist wichtig.

Wenn jemand dein normales Redweb-Login übernimmt, erhält er dadurch nicht automatisch dein Wallet-Passwort.

Auch ein Zurücksetzen deines normalen Redweb-Passworts entschlüsselt nicht automatisch deine Wallet.

Verwende trotzdem niemals freiwillig dasselbe Passwort für deinen Redweb-Account und deine Wallet.

14. Was ist ein Passkey?

Die Redweb Wallet unterstützt zusätzlich einen Passkey-basierten Schutzmechanismus.

Dabei wird das benötigte Geheimnis nicht einfach als normales Passwort gespeichert.

Stattdessen wird eine vom authentifizierten Passkey bereitgestellte kryptographische Funktion verwendet, um den Wallet-Schlüssel lokal herzuleiten.

Für Einsteiger kann man es sich ungefähr so vorstellen:

Dein Gerät beziehungsweise dein Passkey hilft dabei, den Schlüssel zum Wallet-Tresor zu erzeugen, ohne dass Redweb diesen Schlüssel einfach in seiner Datenbank besitzt.

15. Wo werden Transaktionen unterschrieben?

Wenn du Kryptowährungen verschickst, muss deine Transaktion kryptographisch unterschrieben werden.

Diese Signatur beweist der Blockchain:

„Der Besitzer des Private Keys hat diese Transaktion autorisiert.“

In der geprüften Redweb-Wallet geschieht diese Signierung lokal in der Wallet-Anwendung.

Transaktion vorbereiten

auf deinem Gerät signieren

signierte Transaktion

Netzwerk / Blockchain

Der Private Key wird dafür nicht an den Redweb-Server geschickt.

16. Speichert der Browser meine Private Keys?

Die Private Keys werden nicht einfach dauerhaft im Klartext in Browser-Speichern wie localStorage abgelegt.

Dauerhaft gespeichert wird der verschlüsselte Wallet-Tresor.

Wenn du deine Wallet entsperrst, muss dein Browser natürlich kurzfristig mit dem entschlüsselten Schlüsselmaterial arbeiten können.

Sonst könnte er keine Transaktionen für dich signieren.

Eine entsperrte Wallet ist deshalb immer sensibler als eine gesperrte Wallet.

17. Kann eine Wallet überhaupt 100 % sicher sein?

Nein.

Das gilt nicht nur für Redweb.

Keine Software-Wallet, Hardware-Wallet, Bank, Kryptobörse oder IT-Plattform kann seriös behaupten, unter allen denkbaren Umständen zu 100 % unhackbar zu sein.

Gute Sicherheit bedeutet deshalb:

  • Angriffsflächen möglichst klein halten,
  • mehrere voneinander unabhängige Schutzschichten verwenden,
  • kritische Schlüssel nicht unnötig übertragen,
  • Server und Benutzergeheimnisse voneinander trennen,
  • Sicherheitsprobleme regelmäßig prüfen,
  • und offen erklären, welche Restrisiken bleiben.

18. Die wichtigste Grenze einer Web-Wallet

Hier kommt ein Punkt, den wir bewusst nicht verschweigen wollen.

Die Redweb Wallet läuft als Webanwendung.

Das bedeutet: Dein Browser lädt Programmcode von wallet.redweb.app und führt diesen Code auf deinem Gerät aus.

Solange dieser Code unverändert und vertrauenswürdig ist, funktionieren die beschriebenen Sicherheitsmechanismen.

Würde jedoch ein Angreifer vollständige Kontrolle über die Auslieferung der Wallet-Anwendung erhalten und könnte er den Programmcode verändern, könnte er theoretisch versuchen, zukünftige Eingaben abzufangen.

Beispielsweise dann, wenn ein Benutzer danach:

  • eine neue Wallet erstellt,
  • eine Recovery Phrase importiert,
  • oder eine bestehende Wallet entsperrt.
Das ist eine grundsätzliche Sicherheitsgrenze browserbasierter Software-Wallets und unterscheidet sich von einem einfachen Datenbank- oder RedDrive-Hack.

19. Warum ist ein Server-Hack nicht immer dasselbe?

Man muss zwei völlig unterschiedliche Situationen unterscheiden.

Situation A: Ein Hacker kopiert gespeicherte Daten

Der Hacker stiehlt beispielsweise:

  • Datenbank,
  • RedDrive-Dateien,
  • Server-Konfiguration.

In diesem Szenario bleibt der innere Wallet-Tresor nach der geprüften Architektur weiterhin durch dein Benutzergeheimnis geschützt.

Situation B: Ein Hacker kontrolliert die laufende Wallet-Webseite

Wenn ein Hacker dauerhaft kontrolliert, welchen JavaScript-Code dein Browser von wallet.redweb.app erhält, könnte er versuchen, das Geheimnis beim nächsten Entsperren abzufangen.

Diese beiden Szenarien darf man nicht miteinander verwechseln.

20. Was hat das Security-Audit festgestellt?

Für die Wallet wurde eine umfassende technische Prüfung des vorhandenen Codes und der Sicherheitsarchitektur durchgeführt.

Dabei wurden unter anderem untersucht:

  • Erstellung der Recovery Phrase,
  • Speicherung der Wallet,
  • RedDrive-Backups,
  • Private Keys,
  • Browser-Speicherung,
  • Wallet-Passwörter,
  • Passkeys,
  • Server-Kommunikation,
  • Transaktionssignierung,
  • XSS- und Browser-Risiken,
  • Datenbank-Leaks,
  • Server-Leaks,
  • und verschiedene Hacker-Szenarien.
Bereich Audit-Ergebnis
Erzeugung neuer Recovery-Wörter PASS
Private Keys verlassen das Gerät nicht PASS
RedDrive-Backup PASS
Clientseitige Verschlüsselung PASS
Lokale Transaktionssignierung PASS
Wallet-Passwortschutz PARTIAL
Schutz gegen kompromittierten Wallet-Webcode PARTIAL
Gesamte Non-Custodial-Bewertung PARTIAL

„PARTIAL“ bedeutet hier nicht, dass deine Wallet-Schlüssel auf dem Server liegen.

Die Bewertung berücksichtigt insbesondere die grundsätzliche Vertrauensgrenze einer browserbasierten Wallet: Wer irgendwann den ausgelieferten Wallet-Code kontrolliert, könnte zukünftige Wallet-Vorgänge angreifen.

21. Wurde eine direkte kritische Server-Sicherheitslücke gefunden?

Im untersuchten Stand wurde kein aktueller kritischer Fund nachgewiesen, bei dem allein die heute serverseitig gespeicherten Daten unmittelbar die Recovery Phrase oder einen Private Key preisgeben.

Das bedeutet jedoch nicht, dass es nichts mehr zu verbessern gibt.

Sicherheit ist ein fortlaufender Prozess.

22. Was wird zusätzlich verbessert?

Aus dem Audit wurde ein eigener Security-Hardening-Plan erstellt.

Dazu gehören unter anderem:

  • noch kürzere Lebensdauer sensibler Daten im Browser-Speicher,
  • weitere Härtung der Wallet-Sperrmechanismen,
  • stärkere Kontrolle der Software-Builds und Deployments,
  • weitere XSS-Schutzmaßnahmen,
  • Verbesserungen bei der Passwortsicherheit,
  • eine geplante stärker speicherintensive Passwortableitung,
  • zusätzliche automatisierte Security-Tests,
  • und langfristig mögliche Hardware-Wallet-/isolierte Signer-Unterstützung.
Sicherheit wird bei Redweb nicht als einmal fertiggestellte Funktion betrachtet, sondern als fortlaufender Entwicklungs- und Prüfprozess.

23. Was kannst DU tun, um deine Wallet sicher zu halten?

Selbst die beste Verschlüsselung kann nicht verhindern, dass ein Benutzer seine eigenen Geheimnisse freiwillig weitergibt.

Deshalb solltest du einige einfache Regeln beachten:

  • Gib niemals deine 12 oder 24 Wörter weiter.
  • Speichere deine Recovery Phrase nicht unverschlüsselt in E-Mail, WhatsApp, Discord oder einem normalen Cloud-Dokument.
  • Verwende ein starkes und einzigartiges Wallet-Passwort.
  • Verwende nicht dasselbe Passwort wie für deinen normalen Redweb-Account.
  • Entsperre deine Wallet nicht auf einem fremden oder offensichtlich kompromittierten Computer.
  • Installiere nicht wahllos unbekannte Browser-Erweiterungen.
  • Prüfe vor dem Senden die Empfängeradresse und den Betrag.
  • Sei misstrauisch gegenüber Personen, die behaupten, deine Recovery Phrase für Support oder Verifikation zu benötigen.
  • Nutze nach Möglichkeit einen Passkey oder zukünftig zusätzliche Hardware-basierte Sicherheitsfunktionen.

24. Häufige Fragen

Kann Redweb meine 24 Wörter sehen?

Nach dem geprüften Wallet-Datenfluss werden die Wörter nicht als Klartext an den Redweb-Server übertragen.

Liegen meine Private Keys in der Redweb-Datenbank?

Nein. Im geprüften System werden Private Keys nicht dauerhaft als Klartext in der Redweb-Datenbank gespeichert.

Liegen meine 24 Wörter offen in RedDrive?

Nein. RedDrive erhält einen bereits clientseitig verschlüsselten Wallet-Tresor.

Kann Redweb mein Wallet-Passwort zurücksetzen?

Dein normales Redweb-Passwort und dein Wallet-Geheimnis sind voneinander getrennt. Ein normales Account-Passwort-Reset entschlüsselt nicht automatisch deine Wallet.

Was passiert, wenn jemand mein Redweb-Passwort kennt?

Dadurch besitzt die Person nicht automatisch deine Wallet. Ein kompromittierter Redweb-Account ist trotzdem ernst zu nehmen, weil der Angreifer beispielsweise Zugriff auf verschlüsselte Backup-Daten und Account-Funktionen erhalten könnte.

Was passiert, wenn jemand mein Wallet-Passwort kennt?

Das Wallet-Passwort allein reicht ohne den zugehörigen verschlüsselten Wallet-Tresor nicht aus.

Hat ein Angreifer jedoch sowohl dein Wallet-Backup als auch das richtige Wallet-Passwort, kann die Wallet rekonstruiert werden.

Was passiert, wenn jemand meine 12/24 Wörter kennt?

Dann musst du davon ausgehen, dass deine Wallet kompromittiert ist.

Die Recovery Phrase ist der wichtigste Wiederherstellungsschlüssel deiner Wallet.

Kann ein Redweb-Administrator einfach meine Wallet öffnen?

Über die regulären gespeicherten Serverdaten und normalen Verwaltungsfunktionen reicht ein Administratorzugriff nach dem Audit nicht aus, um die Recovery Phrase zu rekonstruieren.

Kann Redweb verlorene 24 Wörter für mich wiederherstellen?

Die Sicherheitsarchitektur ist gerade darauf ausgelegt, dass Redweb nicht einfach eine Klartextkopie deiner Recovery Phrase besitzt.

Das erhöht deine Selbstbestimmung – bedeutet aber auch, dass du selbst Verantwortung für deine Recovery-Möglichkeiten trägst.

Ist RedDrive dasselbe wie eine Kopie meiner Seed Phrase?

Nein.

RedDrive speichert einen verschlüsselten Wallet-Tresor und nicht einfach ein Textdokument mit deinen 12 oder 24 Wörtern.

Ist die Redweb Wallet unhackbar?

Nein. Eine seriöse Sicherheitsbeschreibung sollte niemals behaupten, eine Software sei absolut unhackbar.

Die Redweb Wallet verwendet mehrere Schutzschichten und wurde gezielt auf verschiedene Angriffsszenarien geprüft. Trotzdem existieren – wie bei jeder Software-Wallet – Restrisiken.

25. Also: Wie sicher ist wallet.redweb.app?

Die wichtigste Erkenntnis des Security-Audits ist:

Die Redweb Wallet speichert deine entscheidenden Wallet-Geheimnisse nicht einfach offen auf einem Redweb-Server.

Neue Recovery-Wörter werden lokal erzeugt.

Private Keys bleiben im geprüften Datenfluss auf dem Gerät.

Transaktionen werden lokal signiert.

RedDrive erhält einen bereits verschlüsselten Wallet-Tresor.

Selbst ein vollständiger passiver Abzug von Datenbank, RedDrive und Server-Konfiguration reicht ohne ein zusätzliches Benutzergeheimnis nicht unmittelbar aus, um deine Recovery Phrase zu rekonstruieren.

Gleichzeitig ist Redweb eine browserbasierte Software-Wallet. Deshalb bleiben Browser-, Geräte-, Passwort- und Software-Auslieferungsrisiken relevant.

Die Sicherheit deiner Wallet besteht daher aus zwei Teilen:

REDWEB
schützt Architektur, Verschlüsselung und Schlüsselwege
+
DU
schützt Recovery Phrase, Passwort, Passkey und dein Gerät

Beides zusammen entscheidet über die tatsächliche Sicherheit deiner Wallet.

26. Unser Sicherheitsprinzip

Unsere Zielsetzung ist einfach:

Selbst wenn jemand gespeicherte Redweb-, Datenbank- und RedDrive-Daten kopiert, soll daraus ohne dein eigenes Benutzergeheimnis keine vollständige Wallet entstehen.

Dieses Prinzip wird bei zukünftigen Änderungen an der Wallet als zentrale Sicherheitsanforderung weitergeführt.