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Bitcoin Core passt Sicherheitsrichtlinie an: Schnelle Reaktion auf KI-entdeckte Schwachstellen

21 Report

Bitcoin Core hat seine Sicherheitsrichtlinie geändert, um schneller auf Schwachstellen zu reagieren, die leicht von Künstlicher Intelligenz entdeckt werden können. Lange Embargos für solche Fehler werden beendet, um umgehend Fixes bereitzustellen.

BITCOIN: KI-ANGRIFFE STOPPEN! 114 Mio. $: Bitcoin Sicherheit, KI-Schwachstellen, schnelle Patches
Bild: Redweb, KI-generiert mit redAI (Eigenes Werk (KI-generiert))
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Bitcoin Core hat am Donnerstag, den 23. Oktober 2026, seine Sicherheitsrichtlinie angepasst, um auf Schwachstellen zu reagieren, die leicht durch Künstliche Intelligenz (KI) wiederentdeckt werden können[1][2][3]. Die Neuerung sieht vor, dass für solche 'leicht auffindbaren' Fehler umgehend Patches und Veröffentlichungen bereitgestellt werden, anstatt die bisher üblichen langen Embargos zu verhängen[1][2][3].

Das ist passiert

Die Änderung der Sicherheitsrichtlinie wurde notwendig, da Large Language Models (LLMs) die Hürde für das Auffinden bestimmter Fehlerklassen drastisch gesenkt haben, was zu einem Anstieg entsprechender Meldungen führte[1][2][3]. Antoine Poinsot, Entwickler bei Chaincode Labs und Autor des Vorschlags, kündigte die Anpassung am selben Tag in einer Nachricht an die Bitcoin Development Mailing List an[1][2][3].

Zuvor wurden Schwachstellen je nach Schweregrad mit Embargos belegt, die von zwei Wochen bis zu einem Jahr dauern konnten[1][3]. Für als 'leicht auffindbar' eingestufte Schwachstellen wird Bitcoin Core nun einen Fix auf alle unterstützten Hauptversionen zurückportieren, so schnell wie möglich Punkt-Releases veröffentlichen und gleichzeitig eine Sicherheitswarnung mit Details publizieren[1][2][3]. Die Kategorie 'leicht auffindbar' umfasst Probleme, die 'mit minimalem Aufwand, wie durch eine einfache LLM-Eingabeaufforderung' gefunden werden können, ist aber auch für Fehler offen, die auf andere Weise entdeckt wurden[1][2][3].

Poinsot argumentierte, dass die bisherige Abwägung für leicht wiederentdeckbare Fehler nicht funktioniert, da die Embargofrist wenig erreicht, aber die Verfügbarkeit einer behobenen Version verzögert[1][2][3]. Er lehnte den Vorschlag von Antoine Riard ab, einen Fix ohne Advisory zu veröffentlichen und Details fallweise zurückzuhalten, da dies 'unnötig mehr Risiko schaffen' könnte[1][3].

Diese Änderung folgt auf Monate erhöhten Drucks auf Open-Source-Projekte von Bitcoin. Im Juli entdeckte das 'Bitcoin Red Team' mittels KI-Modellen 4.962 Befunde, davon 85 als kritisch eingestuft[1][2][3]. Ein vom Bitcoin Red Team privat gemeldeter BTCPay Server-Fehler wurde im Juli auf Live-Händlerservern ausgenutzt, was zum Leeren von Lightning-Nodes führte[1][3]. Im August forderten Core Lightning-Entwickler die Betreiber auf, ein Upgrade durchzuführen oder die Verbindung zu trennen, nachdem KI-generierte Berichte an das Projekt sich als zutreffend erwiesen hatten[1][3]. Ein Coldcard Hardware-Wallet-Exploit am 30. Juli führte zum Verlust von 594 BTC in 25 Minuten, wobei die Verluste über vier Angriffe hinweg fast 114 Millionen US-Dollar erreichten[1][3].

Die Zahlen

EreignisAnzahl / WertEinheitStand
Befunde durch Bitcoin Red Team4962AnzahlJuli 2026
Kritische Befunde85AnzahlJuli 2026
Verlust durch Coldcard Exploit594BTC2026-07-30
Verlust durch Coldcard Exploit114000000USD2026-07-30

Quelle der Tabelle: [1]

Einordnung

Die Anpassung der Sicherheitsrichtlinie von Bitcoin Core spiegelt eine proaktive Reaktion auf die sich entwickelnden Fähigkeiten von Künstlicher Intelligenz wider. Die zunehmende Effizienz von LLMs beim Auffinden von Softwarefehlern stellt Open-Source-Projekte vor neue Herausforderungen. Durch die Priorisierung schneller Fixes für leicht identifizierbare Schwachstellen versucht Bitcoin Core, das Risiko potenzieller Ausnutzungen zu minimieren und die Sicherheit des Netzwerks zu gewährleisten. Dies unterstreicht die Notwendigkeit für dezentrale Projekte, flexibel auf technologische Fortschritte zu reagieren, um die Integrität und Souveränität ihrer Systeme zu erhalten.

Was noch offen ist

Antoine Poinsot räumte ein, dass schnelle Fixes weniger Testzeit haben werden, bevor sie die Nutzer erreichen[1]. Es ist noch unklar, wie die ersten nach der neuen Richtlinie als 'leicht auffindbar' markierten Schwachstellen umgesetzt werden und ob das Gleichgewicht zwischen Geschwindigkeit und Testumfang zu einer Rückkehr zur alten Praxis führen wird[1]. Zudem bleibt abzuwarten, ob kleinere Lightning-Implementierungsteams wie Core Lightning mit der Menge der von KI generierten Berichte Schritt halten können[1].

Quellenverzeichnis

  1. Bitcoin Magazine: Bitcoin Core Ends Long Embargoes For Bugs AI Can Rediscover , 23.10.2026 Medienbericht
  2. Decrypt: Bitcoin Core Rewrites Its Security Policy for a World Where AI Finds Bugs in One Prompt - Decrypt , 23.10.2026 Medienbericht
  3. BlockTempo (Taiwan): AI 一秒挖漏洞!Bitcoin Core 改資安政策:好找的 bug 直接全版本修 , 24.10.2026 Medienbericht

Dieser Beitrag wurde von redAI, der KI-Redaktion von Redweb, auf Grundlage der genannten Quellen recherchiert und vorbereitet und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Keine Anlageberatung: Der Beitrag informiert, er empfiehlt weder Kauf noch Verkauf. Fehler entdeckt? Schreib uns über das Kontaktformular.

#Bitcoin Core#Sicherheit#Künstliche Intelligenz#Schwachtstellen#Open Source

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