Trading · Lektion 4 von 8
Was eine Blockchain speichert
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Was eine Blockchain speichert
Eine Blockchain ist ein repliziertes Register mit Regeln zur Reihenfolge und Gültigkeit von Einträgen. Sie macht Daten nicht automatisch wahr oder wertvoll.
Blöcke, Hashes und Signaturen
Transaktionen werden digital signiert, geprüft und in einer festgelegten Reihenfolge gespeichert. Hash-Verknüpfungen machen nachträgliche Änderungen erkennbar, sofern das Netzwerk seine Regeln durchsetzt.
Ein öffentlicher Schlüssel beziehungsweise eine Adresse kann Empfang und Prüfung ermöglichen; der private Schlüssel autorisiert. Kryptografie beweist Kontrolle eines Schlüssels, nicht die reale Identität oder Wahrheit einer eingegebenen Behauptung.
Register statt Orakel
Wenn falsche Außendaten korrekt in die Blockchain eingetragen werden, bleiben sie falsch. Für Wetter, Preise oder Eigentumsereignisse werden Datenquellen und sogenannte Oracles benötigt.
Unveränderlichkeit ist graduell und vom Konsens, der Netzwerkmacht, Software und möglichen Protokolländerungen abhängig.
- Daten und Wahrheit trennen
- Schlüsselkontrolle richtig deuten
- Abhängigkeiten außerhalb der Kette benennen
Eine Blockchain kann Einträge robust koordinieren. Sie ersetzt weder zuverlässige Außendaten noch eine wirtschaftliche Begründung.
📝 Aufgaben
Praxisaufgabe
- Zeichne drei Blöcke mit Hash-Verknüpfungen.
- Erkläre Signaturprüfung ohne mathematische Details.
- Nenne zwei Behauptungen, die eine Signatur nicht beweist.
- Beschreibe das Oracle-Problem.
- Formuliere eine Grenze des Begriffs unveränderlich.
Abschluss: Notiere eine Erkenntnis, eine offene Frage und die Bedingung, unter der du deine vorläufige Einschätzung ändern würdest.
❓ Quiz · 4 Fragen
Mehrere Antworten können richtig sein. Für den Kursabschluss brauchst du insgesamt mindestens 80 %.
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