Trading · Lektion 5 von 8
Orderarten und Ausführungsrisiko
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Orderarten und Ausführungsrisiko
Eine Orderart steuert Bedingungen der Ausführung. Sie kontrolliert aber weder den künftigen Kurs noch garantiert sie in jeder Marktlage einen Abschluss.
Market und Limit
Eine Market-Order priorisiert grundsätzlich die Ausführung, nicht einen bestimmten Preis. Bei geringer Liquidität oder schnellen Bewegungen kann der tatsächliche Preis abweichen. Eine Limit-Order setzt einen maximalen Kauf- beziehungsweise minimalen Verkaufspreis, kann dafür unausgeführt bleiben.
Stop-Orders werden bei einer Schwelle aktiviert und anschließend je nach Typ als Market- oder Limit-Order behandelt. Kurslücken können zu Abweichungen oder Nichtausführung führen.
Bedingung passend zum Zweck
Für einen liquiden Standardwert in ruhigem Handel kann ein anderes Vorgehen angemessen sein als für ein eng gehandeltes Papier. Ordergröße und Handelszeit gehören in die Beurteilung.
Eine Order ist bis zur Ausführung oder Löschung eine Anweisung. Prüfe Gültigkeitsdauer, Teilausführung und Stornierung.
- Ausführungspriorität wählen
- Liquidität und Kurslücken bedenken
- Orderstatus kontrollieren
Orderarten verteilen Risiken zwischen Preis und Ausführung. Keine von ihnen kontrolliert den Markt.
📝 Aufgaben
Praxisaufgabe
- Ordne Market, Limit und Stop-Limit drei fiktiven Zielen zu.
- Erkläre den Zielkonflikt zwischen Preisgrenze und Ausführung.
- Simuliere eine Kurslücke ohne echte Order.
- Prüfe Gültigkeitsdauer und Teilausführung.
- Formuliere eine Regel für ungewöhnlich breite Spreads.
Abschluss: Notiere eine Erkenntnis, eine offene Frage und die Bedingung, unter der du deine vorläufige Einschätzung ändern würdest.
❓ Quiz · 4 Fragen
Mehrere Antworten können richtig sein. Für den Kursabschluss brauchst du insgesamt mindestens 80 %.
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