Trading · Lektion 3 von 8
Anleihen: Forderung, Zins und Laufzeit
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Anleihen: Forderung, Zins und Laufzeit
Mit einer Anleihe wird typischerweise Kapital an einen Emittenten verliehen. Der Rückzahlungsanspruch ist nur so belastbar wie Vertrag und Zahlungsfähigkeit.
Bausteine einer Anleihe
Nennwert, Kupon, Fälligkeit, Emittent, Rang und Währung prägen den Zahlungsstrom. Der Marktpreis kann während der Laufzeit vom Nennwert abweichen.
Bonitätsrisiko beschreibt die Gefahr, dass Zins oder Rückzahlung ausfallen. Rangnachrangige Forderungen können im Insolvenzfall später bedient werden.
Warum Kurse bei Zinsänderungen reagieren
Steigen Marktzinsen, werden ältere festverzinsliche Anleihen mit niedrigem Kupon relativ weniger attraktiv; ihr Marktpreis kann fallen. Längere Laufzeiten reagieren häufig stärker. Wer bis zur Fälligkeit hält, bleibt dennoch dem Ausfall- und Wiederanlagerisiko ausgesetzt.
Eine hohe angezeigte Rendite kann ein Signal für hohen Abschlag und erhöhtes Ausfallrisiko sein, nicht für ein Geschenk.
- Emittent prüfen
- Laufzeit zum Ziel passend wählen
- Kupon nicht mit Gesamtrendite verwechseln
Anleihen sind Forderungen, keine Sparbücher mit anderem Namen. Prüfe Schuldner, Vertrag, Laufzeit und Preis.
📝 Aufgaben
Praxisaufgabe
- Markiere Nennwert, Kupon und Fälligkeit in einem fiktiven Datenblatt.
- Beschreibe den Unterschied zwischen Kupon und Marktrendite.
- Erkläre die Wirkung steigender Marktzinsen in eigenen Worten.
- Nenne zwei Risiken, die auch beim Halten bis Fälligkeit bleiben.
- Formuliere eine Frage zur Rangfolge im Insolvenzfall.
Abschluss: Notiere eine Erkenntnis, eine offene Frage und die Bedingung, unter der du deine vorläufige Einschätzung ändern würdest.
❓ Quiz · 4 Fragen
Mehrere Antworten können richtig sein. Für den Kursabschluss brauchst du insgesamt mindestens 80 %.
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