oSe-Creation steht für futuristischen Conscious-Rap mit Haltung zwischen Alien-Ästhetik, dystopischem Sound und der Vision einer selbstbestimmten Generation. Der in Deutschland lebende Künstler mit Wurzeln in Südfrankreich thematisiert die Realität von Ghettos, Drogen und Gewalt, ohne sie zu glorifizieren sondern um sie zu entlarven als Symptome eines Systems, das Armut, Ohnmacht und Selbstzerstörung gezielt reproduziert.

Seine Musik ist kein Soundtrack für Lethargie sondern ein Aufruf zum Aufwachen. Gegen die kognitive Armut, gegen Abhängigkeit, gegen das System der Massenverblödung. oSe nutzt Rap als Waffe, als Werkzeug, als Weg zur Souveränität für alle, die den Schmerz kennen und trotzdem aufstehen wollen.
Mit seiner Vision will oSe eine Community aufbauen eine neue Subkultur zwischen Alien-Rap, motivierender Rebellion und echtem Storytelling. Für alle, die wissen: Das System ist der Feind und Kunst ist unsere Antwort.

oSe rappt über innere Dämonen, über die Versuchung durch Cannabis als kurzfristiges Ventil nicht, um Drogenkultur zu feiern, sondern um sie zu reflektieren. Er versteht den Reiz von Gewalt, weil er selbst in ihr aufwuchs und zeigt doch einen anderen Weg: raus aus der Ohnmacht, rein in die Selbstermächtigung.
Seine Musik spricht vor allem jene an, die durch die Dunkelheit gegangen sind und jetzt etwas verändern wollen die eine neue Perspektive suchen, jenseits von Selbstzerstörung und Systemabhängigkeit.

oSe-Creation richtet sich an eine Generation ab etwa 25 Jahren Menschen, die genug gesehen haben, um zu verstehen, dass Veränderung notwendig ist. Die aus schwierigen Verhältnissen kommen, aber bereit sind, das Steuer in die Hand zu nehmen. Die gemeinsam mit oSe eine Bewegung formen wollen: künstlerisch, unabhängig, revolutionär.

Mit oSe-Creation positioniert sich ein Künstler, der Rap nicht als bloßes Unterhaltungsformat versteht, sondern als kulturelles Ausdrucksmittel mit Haltung. Seine Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von futuristischem Conscious-Rap, dystopischer Klangästhetik und radikaler Selbstreflexion – getragen von einem klar durchdachten visuellen und inhaltlichen Gesamtkonzept.
Zentral für seine künstlerische Identität ist die konsequent eingesetzte „Alien“-Semantik. Begriffe wie Alien-Rap oder XenoKids fungieren dabei nicht als ästhetischer Selbstzweck, sondern als symbolische Abgrenzung von einer als bequem, angepasst und abhängigkeitserzeugend wahrgenommenen Mehrheitskultur. Das „Alien“ steht für Fremdheit gegenüber dem Status quo – und zugleich für die Einladung, Teil einer bewussten Gegenbewegung zu werden. oSe-Creation entwirft damit nicht nur Musik, sondern ein Subkultur-Narrativ: Community statt Konsum, Haltung statt Pose.
Diese konzeptuelle Tiefe zeigt sich auch in der Bildsprache. Roh, kontrastreich, minimalistisch und urban – die visuelle Identität ist bewusst unbequem gehalten und verstärkt die inhaltliche Spannung seiner Songs. Musik, Texte und Ästhetik greifen ineinander und formen ein geschlossenes künstlerisches System, das nicht auf einzelne Tracks zielt, sondern auf eine wiedererkennbare Gesamtwelt.
Inhaltlich bewegt sich oSe-Creation entlang einer klaren Achse: Systemkritik und Selbstführung. Seine Texte analysieren gesellschaftliche Mechanismen wie Abhängigkeit, geistige Trägheit und kollektive Verdrängung – bleiben dabei jedoch nicht im Abstrakten stehen. Rap wird hier als Werkzeug verstanden: als Mittel zur Bewusstwerdung, zur Selbstermächtigung und zur Rückgewinnung persönlicher Souveränität. Die Musik ist ausdrücklich kein Soundtrack für Eskapismus, sondern ein Impuls zum Hinterfragen und Handeln.
Charakteristisch ist dabei die Nähe zu realen Milieus und konkreten Lebensrealitäten. Themen wie Cannabiskonsum werden nicht glorifiziert, sondern reflektiert – als kurzfristiges Ventil in einem System, das Überforderung und Fluchtmechanismen begünstigt. Diese nüchterne, einordnende Perspektive verortet oSe-Creation klar im Spektrum eines kritischen, bewussten Storytellings und grenzt ihn sowohl von Party-Rap als auch von reiner Straßenrap-Inszenierung ab, ohne deren emotionale oder klangliche Intensität zu verleugnen.
So entsteht ein Werk, das bewusst polarisiert, Haltung einfordert und sich konsequent einer einfachen Einordnung entzieht. oSe-Creation steht für eine Form von Rap, die Denken provoziert, Identität verhandelt und Musik als kulturellen Resonanzraum begreift – unbequem, fokussiert und kompromisslos eigenständig.